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Veranstaltungen


MoveMe? Mobilität neu denken tun!


Fokus: Region Hannover
Forschungsergebnisse kompakt: Vortrag, Projekte & Diskussion

Datum: 23. Juni 2021
Ort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

In dieser Veranstaltung geht es darum, verschiedene Mobilitäts-Forschungsprojekte in der Region Hannover sichtbar zu machen und in den gesellschaftlichen, handlungsorientierten Dialog zu bringen.

Die Plätze sind leider begrenzt: Melden Sie sich über das Formular an.

Programm:
17:30 Uhr    Get together mit Snacks
18:00 Uhr    Beginn im Großen Saal: Keynote von Prof. Knie aus Berlin
18:45 Uhr    Projektvorstellungen & Podiumsgespräch mit Fishbowl
19:45 Uhr    Markt der Möglichkeiten & Snacks und Getränke


Keynote-Input von Prof. Dr. Andreas Knie

WZB Berlin
https://wzb.eu/de/personen/andreas-knie

 

Mobilität neu denken tun

„Was sollten und was können wir tun? Was wissen wir bereits und warum und wo wird es bereits getan? Die Mobilitäten von Morgen sind heute schon möglich und wir können es tun!“

Es werden insgesamt 4 forschende Projekte vorgestellt und in Bezug zu unserem nächsten gesellschaft­lichen Handeln gebracht. In einer moderierten fishbowl-Diskussion aller Beteiligten kann sich auch das teilnehmende Publikum mit eigenen Wortbeiträgen einbringen.

Es besteht bei Snacks und Getränken in einem Markt der Möglichkeiten auch die Chance zu informellen Nachfragen.

Wir freuen uns sehr auf Sie und Ihre Fragen!

 

Hinweis:
Es wird aufgrund der aktuellen Lage ein Hygienekonzept und die Adressensammlung geben. Die Plätze sind natürlich ebenfalls begrenzt (90 Gäste).

Melden Sie sich noch heute über das Formular an und seien Sie sicher, dass wir die DSGVO beachten.
 


Die folgenden Projekte präsentieren sich:

Kerstin Schäfer
Mobilität während der COVID-19 Pandemie: Sind wir alle gleichermaßen betroffen?

Die aktuelle Pandemie verstärkt soziale Ungleichheiten - besonders auch im Bereich Mobilität. Unsere Befragung in der Region Hannover im Juni 2020 hat gezeigt, dass die Mobilität bestimmter Bevölkerungs­gruppen stärker von den Auswirkungen der Pandemie betroffen ist als die anderer, und dass Immobilität in der Krise sowohl Einschränkung als auch Privileg sein kann. Auch der Umstieg vom ÖPNV auf Auto oder Rad während der Pandemie verläuft entlang sozialer Linien. In meinem Beitrag möchte ich die Frage, welche Gruppe wie betroffen sind, diskutieren.

https://www.iwkg.uni-hannover.de/de/kerstin-schaefer/forschungsprojekte/

 

Moritz Engbers
Social2Mobility: Mehr soziale Teilhabe durch integrierte Raum-, Verkehrs- und Sozialplanung

An dem Projekt „Social2Mobility“ mit dem Reallabor #mobildabei sind Wissenschaftler*innen der Uni­versitäten Kassel und Frankfurt (Main), Planer*innen der Region Hannover und der WVI GmbH sowie die Stadtverwaltung, Initiativen, soziale Einrichtungen und Bürger*innen aus Ronnenberg beteiligt. Wir er­forschen Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geringen finanziellen Mitteln. Um Mobilitätsbarrieren abzubauen, entwickeln und testen wir unterstützende Maßnahmen. Die Ergebnisse fließen in die Raum-, Verkehrs- und Sozialplanung der Region Hannover ein.

https://www.social2mobility.de/

 

Lars Gusig
Urbane Logistik – Projekt USEfUL, ein Entscheidungsunterstützungstool für Kommunen

Mit dem Untersuchungs-, Simulations- und Evaluationstool für Urbane Logistik (USEfUL) können sich Entscheidungsträger und Bürger über innovative Konzepte städtischer Logistik informieren. Urbane Lo­gistik ist Grundlage der Versorgung einer Stad mit Waren und Gütern, Dienstleistungen und auch Per­sonen. Um steigende Liefervolumina, Flächenkonflikte und Emissionsanforderungen in den Städten zu adressieren, wurden neun innovative Logistikkonzepte in vier charakteristischen Quartieren simuliert und die Ergebnisse in einer Web-App für acht Zielgrößen skalierbar darstellbar gemacht.

https://www.hannover.de/Urbane-Logistik-Hannover/USEfUL

 

Meike Levin-Keitel
MoveMe – sozio-räumliche Transformation zu nachhaltigem Mobilitätsverhalten

Wie können wir Mobilität mit Klimazielen in Einklang bringen – nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in suburbanen Räumen einer Region? MoveMe als sozial-ökologische Forschungsgruppe geht diesen Fragen nach – mit einem interdisziplinären Forschungsteam an der TU Dortmund, dem WZB sowie vor Ort in der Region Hannover: Was ist wichtig für die Akzeptanz von Umnutzungen des Straßenraums? Wel­che Bedeutung können E-Scooter für nachhaltige Mobilität spielen? Oder wie kann mobiles Arbeiten zur Stadtentwicklung beitragen?

https://www.move-me.net/